Meditieren im Museum

Bei einem Kurzurlaub in Manchester bin ich vor einigen Tagen auf ein spannendes Projekt gestoßen:  Unter dem Motto „And Breathe…“ lädt das städtische Kunstmuseum dazu ein,  verschiedene Gemälde ganz bewusst und mit viel Zeit auf sich wirken zu lassen und dabei  den Zusammenhang zwischen Kunst und Achtsamkeit zu erforschen.  In bequemen Ohrensesseln sitzend, haben die Besucherinnen und Besucher so Gelegenheit, die Kunstwerke in einer Tiefe zu erfahren, wie dies bei einem regulären Museumsbesuch kaum möglich ist. Begleitet wird die Ausstellung von kurzen angeleiteten Meditationen, passend zum jeweiligen Bild.

Meditieren im Museum

Wohlbefinden wird verbessert

„Es ist belegt, dass sich unser mentales Wohlbefinden verbessern kann, wenn wir uns Zeit lassen, Erfahrungen wie das Betrachten von Kunst, zu genießen“, schreibt die Manchester Art Gallery auf ihrer Webseite. Und tatsächlich: nach ausgiebiger „Sehmeditation“ vor den sehr unterschiedlichen Gemälden fühlte ich mich so wohlig und fröhlich wie nach einem ausgiebigen Bad. Unbedingt zu empfehlen – und kostenlos noch dazu! Vielleicht eine Anregung für hiesige Museen und Galerien?

Die Kunst des Entschleunigens – wenn auch ohne Kunstwerke – wird ausgiebig in meinen nächsten MBSR-Kursen geübt, die demnächst in Mühltal und Darmstadt starten.  Anmeldungen sind noch möglich. Vielleicht sehen wir uns?

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